Das Schnarchgeräusch an sich entsteht bei den meisten "Schnarchern" durch die flatternden Bewegungen des Gaumens und des Zäpfchens. Aber auch der Zungengrund und der Rachen sind Orte an denen Schnarchen entsteht. In wenigen Fällen kann Schnarchen auch durch die Nasenwände hervorgerufen werden. Es gibt meistens nicht nur einen Faktor, der Schnarchen hervorruft. Generell kann man allerdings sagen, dass eine Blockade vorliegt und die Atemluft nicht ungehindert passieren kann.
Bei dem überwiegenden Teil der Schnarcher wird das Schnarchen zudem durch die Schlafposition gefördert. In Rückenlage kommt es am häufigsten zum Schnarchen. Die Kiefermuskulatur erschlafft im Schlaf und der Unterkiefer samt Zunge fällt nach hinten in den Rachenraum. Wenn der Körper dann einen Sauerstoffmangel durch erschwerte Atmung feststellt, kommt es zum Positionswechsel.
Weitere „Schnarchförderer" sind Übergewicht, Alkoholkonsum, die Einnahme von Beruhigungsmitteln oder Schlafmittel, da alle die Erschlaffung des Gaumensegels fördern. In der stärksten Ausprägung kann ein Schnarcher sogar von seinem eigenen Geräusch geweckt werden. Atemstillstände von bis zu 30 Sekunden! Können bis zu 100 mal! Pro Nacht auftreten. Hier spricht man dann von obstruktiver Schlafapnoe. Diese wird als erhebliche Schlafstörung betrachtet. Weniger bedenklich ist das sogenannte habituelle Schnarchen. Das heißt die betroffene Person schnarcht nur zeitweise z. B. bei einer Erkältung oder Schnupfen.
In allen Fällen kann Schnarchen mit sehr lauten Geräuschen verbunden sein und stört insbesondere der Partner, der neben dem Schnarchenden lebt. Nicht selten kommt es in diesen Fällen dazu, dass getrennte Schlafzimmer die Folge sind.